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Besonderer Gottesdienst am 2. Weihnachtstag
Wir laden herzlich ein:
Am 2. Weihnachtstag findet für die ganze Kirchengemeinde ein zentraler Festgottesdienst um 10 Uhr in der Münsterkirche St. Alexandri statt. In diesem Gottesdienst mit besonderer Musik wird das „Oratorio de Noël“ (Weihnachtsoratorium) von Camille Saint-Saëns erklingen.
Mitwirkende sind die Einbecker Kantorei und das Einbecker Kammerorchester unter der Leitung von Kantorin Ulrike Hastedt. Solisten sind Bettina Scherer und Marc-Christian Reinholz.
Die Predigt hält Vikarin Anaïs Uhlhorn. Pastor Daniel Konnerth führt durch die Liturgie.
Bei einer Arie erklingt die Harfe, gespielt von Isabel Moreton aus Hannover.
Der St.Alexandri Stiftung liegt kirchliche Musik besonders am Herzen, weshalb wir diese Aufführung gerne unterstützen
Am 2. Weihnachtstag findet für die ganze Kirchengemeinde ein zentraler Festgottesdienst um 10 Uhr in der Münsterkirche St. Alexandri statt. In diesem Gottesdienst mit besonderer Musik wird das „Oratorio de Noël“ (Weihnachtsoratorium) von Camille Saint-Saëns erklingen.
Mitwirkende sind die Einbecker Kantorei und das Einbecker Kammerorchester unter der Leitung von Kantorin Ulrike Hastedt. Solisten sind Bettina Scherer und Marc-Christian Reinholz.
Die Predigt hält Vikarin Anaïs Uhlhorn. Pastor Daniel Konnerth führt durch die Liturgie.
Bei einer Arie erklingt die Harfe, gespielt von Isabel Moreton aus Hannover.
Der St.Alexandri Stiftung liegt kirchliche Musik besonders am Herzen, weshalb wir diese Aufführung gerne unterstützen
Zum Lebendigen Advent - Stiftung spendet stimmungsvolle Adventszahlen
Im Lichterschein zu einer kleinen Andacht zusammenkommen, Adventslieder vor geschmückten Fenstern oder Türen singen, bei Tee oder Kakao adventlichen Gedankenimpulsen oder Geschichten lauschen, ein Gebet sprechen und mit einem Segen wieder auseinandergehen – das ist der „Lebendige Advent“.
Ab dem 1. Dezember öffnen freundliche Gastgeber*innen der ev.-luth. Gemeinde für eine halbe Stunde ihre Tür, (in Einbeck immer um 17.30 Uhr und in Holtensen und Hullersen um 18.00 Uhr), um gemeinsam die Adventszeit bewusster zu erleben. Die Besucher*innen werden gebeten, einen eigenen Becher mitzubringen und sich warm anzuziehen, da die Treffen draußen stattfinden.
Ab dem 1. Dezember öffnen freundliche Gastgeber*innen der ev.-luth. Gemeinde für eine halbe Stunde ihre Tür, (in Einbeck immer um 17.30 Uhr und in Holtensen und Hullersen um 18.00 Uhr), um gemeinsam die Adventszeit bewusster zu erleben. Die Besucher*innen werden gebeten, einen eigenen Becher mitzubringen und sich warm anzuziehen, da die Treffen draußen stattfinden.
In diesem Jahr neu: vor jedem Haus der Mitwirkenden wird eine beleuchtete Zahl angebracht sein. Sie zeigt, dass hier der Lebendige Advent stattfindet, und dient gleichzeitig als verbindendes Element der Gastgebenden untereinander.
Diese liebevoll von Menschen der Harz-Weser-Werke Dassel gefertigten Zahlen spendet die St. Alexandri Stiftung der Gemeinde sehr gerne. Unser Ziel ist es, das kirchliche Leben in Einbeck zu stärken und zu erhalten. Wir möchten christliche Werte vermitteln und die Gemeinschaft stärken. Genau das geschieht auch beim Lebendigen Advent.
Das Münstheater ludt ein:
Kreativer Workshop mit John Deppe – Fantasie trifft Improvisation
Das Münstheater öffnete seine Türen für alle, die Lust auf Kreativität, Theater und Improvisation haben. Unter der Leitung des erfahrenen Theaterpädagogen John Deppe wurde ein Workshop angeboten, der sich an Menschen jeden Alters mit oder ohne Vorkenntnisse richtete.
Im letzten Workshop entstanden spannende Geschichten und Szenen: von einer Schneeflocke, die den Winter im stillen Wald verbrachte, über eine, die auf einer Glühweinhütte im Weihnachtsdorf landete, bis hin zu humorvollen Improvisationen wie „Christbaumdiebe ohne Sägen“. Die Teilnehmenden konnten spielerisch ihre Fantasie entfalten und gemeinsam neue Theatererfahrungen sammeln.
Der letzte Workshop bot erneut Raum für neue Technike, Improvisation und kreatives Miteinander.
Dabei richtete sich Theaterpädagoge John Deppe wieder nach den Interessen der Teilnehmenden.
Ob Theaterneuling oder erfahrene Spieler, jung oder alt – im Münstheater war Platz für alle, die sich kreativ ausprobieren möchten und Spaß am gemeinsamen Spiel haben.
Das Münstheater öffnete seine Türen für alle, die Lust auf Kreativität, Theater und Improvisation haben. Unter der Leitung des erfahrenen Theaterpädagogen John Deppe wurde ein Workshop angeboten, der sich an Menschen jeden Alters mit oder ohne Vorkenntnisse richtete.
Im letzten Workshop entstanden spannende Geschichten und Szenen: von einer Schneeflocke, die den Winter im stillen Wald verbrachte, über eine, die auf einer Glühweinhütte im Weihnachtsdorf landete, bis hin zu humorvollen Improvisationen wie „Christbaumdiebe ohne Sägen“. Die Teilnehmenden konnten spielerisch ihre Fantasie entfalten und gemeinsam neue Theatererfahrungen sammeln.
Der letzte Workshop bot erneut Raum für neue Technike, Improvisation und kreatives Miteinander.
Dabei richtete sich Theaterpädagoge John Deppe wieder nach den Interessen der Teilnehmenden.
Ob Theaterneuling oder erfahrene Spieler, jung oder alt – im Münstheater war Platz für alle, die sich kreativ ausprobieren möchten und Spaß am gemeinsamen Spiel haben.
Prof. Wolfgang Huber spricht vor 150 Zuhörern über den Krieg in der Ukraine
Die St. Alexandri Stiftung und die Bürgerstiftung Einbeck hatten im November in die Multifunktionshalle Einbeck eingeladen, um den Vortrag des Theologen und ehemaligen Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland, Prof. Wolfgang Huber, zu hören. Rund 150 Zuhörer nahmen das Angebot wahr. Henning von der Ohe, Kuratoriumsvorsitzender der St. Alexandri Stiftung und Stefan Beumer, Vorsitzender der Bürgerstiftung Einbeck, eröffneten den Abend. Von der Ohe betonte, dass sich Antworten auf drängende Fragen nach fast 1000 Tagen Krieg in der Ukraine nur behutsam angenähert werden könne.
Huber, einer der profiliertesten Theologen Deutschlands, sprach über Krieg und Frieden aus theologischer und ethischer Sicht. Angesichts des russischen Angriffskrieges räumte er ein, dass auch er keine überzeigenden Antworten habe, wie mit Russland umzugehen sei. Er erklärte, dass es wichtig sei, miteinander zu reden – selbst wenn man mit einem verbrecherischen Krieg konfrontiert sei. Man müsse den Mut behalten, mit Putin zu reden und dürfe „nicht der Sprachlosigkeit das Feld überlassen“.
Huber, einer der profiliertesten Theologen Deutschlands, sprach über Krieg und Frieden aus theologischer und ethischer Sicht. Angesichts des russischen Angriffskrieges räumte er ein, dass auch er keine überzeigenden Antworten habe, wie mit Russland umzugehen sei. Er erklärte, dass es wichtig sei, miteinander zu reden – selbst wenn man mit einem verbrecherischen Krieg konfrontiert sei. Man müsse den Mut behalten, mit Putin zu reden und dürfe „nicht der Sprachlosigkeit das Feld überlassen“.
Er erinnerte an den Grundsatz des Ökumenischen Rats der Kirchen von 1948, wonach Krieg nach Gottes Willen nicht sein soll. „Das darf man nicht nur postulieren, man muss auch Beiträge dazu leisten, dass er nicht stattfindet“, so Huber. Dies sei nicht nur eine bloße Aussage, sondern es sei notwendig, aktiv dazu beizutragen, dass kein Krieg stattfinde. Huber betonte, dass es unerlässlich sei, die Gewalt durch das Recht zu überwinden.
Freie Töne- Musik an ungewöhnlichen Orten
Drei bis vier Bläserinnen oder Bläser packen an einem ungewöhnlichen Ort ihre Instrumente aus, spielen drei Lieder und verabschieden sich von denen, die zufällig zuhören.
Die St. Alexandri-Stiftung begleitet diese Auftritte, die kleinen "Musiktupfer" in Einbeck.
Passanten können stehen bleiben und die Melodien als kleine Ration auf ihren Weg mitnehmen. Vorbeigehende können sich erinnern lassen, dass es Kirche und liebevolles ehrenamtliches Engagement gibt.
Die Akteure kommen aus der Bläsergemeinschaft der Einbecker Kirchengemeinde.
Schon mehrfach durften die Menschen in Einbeck einen Moment hinhören, innehalten, sich in einer andere Zeit zurückversetzen.
In der Tagespresse werden die weiteren Termine bekanntgegeben
Die St. Alexandri-Stiftung begleitet diese Auftritte, die kleinen "Musiktupfer" in Einbeck.
Passanten können stehen bleiben und die Melodien als kleine Ration auf ihren Weg mitnehmen. Vorbeigehende können sich erinnern lassen, dass es Kirche und liebevolles ehrenamtliches Engagement gibt.
Die Akteure kommen aus der Bläsergemeinschaft der Einbecker Kirchengemeinde.
Schon mehrfach durften die Menschen in Einbeck einen Moment hinhören, innehalten, sich in einer andere Zeit zurückversetzen.
In der Tagespresse werden die weiteren Termine bekanntgegeben
Theater unter dem Dach der Kirche - das Münstheater
Vor wenigen Tagen fand im neuen Gemeindehaus ein inspirierendes Forum statt, bei dem eine Gruppe Mitwirkender aus den ehemaligen Theaterensembles zusammenkam, um über die Zukunft des Theaters in der Kirchengemeinde Einbeck und im Kirchenkreis zu diskutieren. Die Begeisterung für die Bühne ist auf jeden Fall da. Doch aufgrund von Veränderungen in den Spielstätten, einem Wandel in der Kirche und dem Verlust der Probebühne müssen neue Visionen für die Zukunft des Theaters unter dem Dach der Kirche entwickelt werden.
„Theater ist ein Ort, an dem der Mensch das Menschsein erforscht“, so meinte der Theaterregisseur Peter Brook einst. Im kirchlichen Kontext stehen dabei für die Teilnehmer die christlichen Werte und das Sein und Wirken eines Christenmenschen im Vordergrund. Die Idee sei weiterhin, Theater für die Kirche zu schaffen und die Kirche für das Theater zu öffnen.
Das Münstheater, das von der St. Alexandri-Stiftung gefördert wird, ist seit 2008 als kulturelle Bildungsstätte in der Gemeinde etabliert. Über 100 Menschen haben seitdem sowohl hinter den Kulissen als auch auf der Bühne mitgewirkt. Zahlreiche Workshops, Theaterproduktionen und Projekte wurden erfolgreich realisiert.
Nun steht ein Neuanfang in Form von Schnupperworkshops unter der Leitung des erfahrenen Theaterpädagogen Deppe bevor. „Theater spielen lernen und Freude am Miteinander auf der Bühne stehen erstmal im Vordergrund“, so Deppe. Die genauen Termine und Veranstaltungsorte werden in Kürze bekanntgegeben. Interessierte am Theaterspielen schreiben an info@st-alexandri-stiftung.de.
Schnabel-Vortrag war ein grosser Erfolg
Zuversicht durch Austausch, Handeln und gemeinsames Tun
Wie schöpfen wir Zuversicht angesichts der Kriege in der Ukraine und in Gaza, des Klimawandels und der aktuellen politischen Ereignisse?
Wir luden zur Beantwortung dieser Frage im Februar den bekannten Wissenschaftsredakteur der ZEIT, Ulrich Schnabel, als Referenten ein. Im voll besetzten Gartensaal des Gemeindehauses erklärte Schnabel zunächst die "Negativverzerrung" des menschlichen Denkens: unser Gehirn neige dazu, auf Negatives stärker zu reagieren als auf Positives. Dies stamme aus der Steinzeit, als schnelle Reaktionen auf potenzielle Gefahren überlebenswichtig waren. "Ein ankommender Säbelzahntiger war von größtem Interesse und erforderte sofortiges Handeln", erklärte Schnabel. Heutzutage suchen die Medien die "Säbelzahntiger der Welt", um das Interesse der Leser zu wecken und Verkaufszahlen zu steigern. Schnabel riet Zuhörern auf "Negativverzerrung" zu achten und sich dieser Medienmanipulation bewusst zu sein.
Wir luden zur Beantwortung dieser Frage im Februar den bekannten Wissenschaftsredakteur der ZEIT, Ulrich Schnabel, als Referenten ein. Im voll besetzten Gartensaal des Gemeindehauses erklärte Schnabel zunächst die "Negativverzerrung" des menschlichen Denkens: unser Gehirn neige dazu, auf Negatives stärker zu reagieren als auf Positives. Dies stamme aus der Steinzeit, als schnelle Reaktionen auf potenzielle Gefahren überlebenswichtig waren. "Ein ankommender Säbelzahntiger war von größtem Interesse und erforderte sofortiges Handeln", erklärte Schnabel. Heutzutage suchen die Medien die "Säbelzahntiger der Welt", um das Interesse der Leser zu wecken und Verkaufszahlen zu steigern. Schnabel riet Zuhörern auf "Negativverzerrung" zu achten und sich dieser Medienmanipulation bewusst zu sein.
Doch wie bewahrt man bei realen und eingebildeten Katastrophen die Zuversicht? Der Physiker empfahl, den Tag positiv zu beginnen, beispielsweise mit einem Spaziergang, und spät abends auf Nachrichten zu verzichten. “Um 22.00 Uhr werden Sie den Krieg in Gaza nicht mehr beeinflussen können. Daher benötigen Sie dann auch keine aktuellen Informationen dazu“.
Bei Krisen oder Krankheit liegt der Schwerpunkt auf dem Austausch mit Menschen in ähnlichen Situationen. "Gespräche, das Lesen von Erfahrungen anderer und das Aufschreiben der eigenen Geschichte können aus der Ohnmacht helfen und Anregungen bieten", erklärte Schnabel. Man solle sich stets fragen, was man in dieser schwierigen Situation selbst tun könne. Und vielleicht passiere dann noch etwas Unerwartetes, Positives.
Die innere Haltung spiele für die Erhaltung der Zuversicht immer eine entscheidende Rolle. Man benötige einen Sinn im Leben.
Sinn kann z.B. durch das Interesse an Wissenschaft, durch die Liebe zu Kunst, Musik und Religion und besonders durch Generativität erreicht werden. (Unter Generativität versteht man die Fähigkeit, sich um andere als nur die eigene Generation zu kümmern.) Als eindrucksvolles Beispiel nannte Schnabel den Bau des Kölner Doms, der über 600 Jahre andauerte. Trotz der Unsicherheit darüber, ob das Projekt fortgesetzt werden würde, wurde es mit Zuversicht vorangetrieben, und die Verantwortung wurde gleichzeitig mit zukünftigen Generationen geteilt.
Nach vielen weiteren anschaulichen Beispielen schloss der Wissenschaftsredakteur mit Jens Corssens „Glorreichen 5“ – Wut, Akzeptanz des Problems, Betrachten der Situation als Trainingseinheit, Ausarbeitung von acht Optionen und der Wahl der passenden Option -seinen kurzweiligen Vortrag ab. In der darauf folgenden Diskussionsrunde beteiligte sich das Publikum lebhaft. Auch nach dem offiziellen Ende des Vortrags setzten sich die Gespräche über das Thema bei leckerem Fingerfood und Getränken fort.